
MANGEL AN PV Anlagen
Unterkonstruktion bei Photovoltaikanlagen – Die unsichtbare Basis für Sicherheit, Stabilität und Ertrag
Die Unterkonstruktion ist das tragende Rückgrat jeder Photovoltaikanlage. Sie hält die Module sicher in Position und überträgt Wind-, Schnee- und Eigenlasten zuverlässig in die Dachkonstruktion. Doch fehlerhafte oder nicht normgerechte Unterkonstruktionen zählen zu den häufigsten Mängeln bei PV-Installationen – mit erheblichen Folgen für Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und die Lebensdauer der gesamten Anlage.
Als unabhängige Gutachter für Photovoltaikanlagen, Versicherungsschäden und statische Mängel sehen wir regelmäßig Schäden durch unsachgemäß montierte Unterkonstruktionen, darunter Verformungen, Undichtigkeiten, Modullockerungen oder sogar komplette Systemversagen bei extremen Wetterereignissen.
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Ob zur Abnahme, bei Mängelverdacht oder im Schadensfall: Ein unabhängiges Gutachten zur PV-Unterkonstruktion bietet Sicherheit, dokumentiert die fachgerechte Ausführung und schützt vor hohen Folgekosten durch instabile Montagen.
Typische Fehlerquellen
⚠️ Typische Fehlerquellen bei der PV-Unterkonstruktion
❌ Fehlende Lastberechnung ➜ keine Berücksichtigung von regionalen Wind- und Schneelasten
❌ Verwendung ungeeigneter Materialien ➜ z. B. nicht korrosionsbeständige Metalle, nicht geprüfte Profile
❌ Minderwertige oder falsch dimensionierte Verschraubung ➜ zu wenig Befestigungspunkte, falsche Schraubenlängen
❌ Fehlende oder unvollständige statische Berechnung ➜ keine Prüfung der Dachtragfähigkeit vor der Montage
❌ Nicht normgerechte Montage ➜ Abweichung von DIN EN 1991-1-3 & -1-4 führt zu unsicherer Lastabtragung
❌ Fehlerhafte Befestigung bei wärmegedämmten Dächern ➜ Wärmebrücken, Feuchteschäden oder Rissbildung
❌ Falsche Neigungswinkel oder Modulverteilung ➜ Leistungsverluste und ungleichmäßige Belastung
❌ Ungeeignete oder nicht zertifizierte Montagesysteme ➜ keine Zulassung durch DEKRA, TÜV, VdS etc.
👉 Solche Fehler gefährden nicht nur den Betrieb und die Energieerträge, sondern können auch Haftungsansprüche und Versicherungsprobleme nach sich ziehen.
Korrekte Umsetzung
✅ Best Practices für die sichere und langlebige PV-Unterkonstruktion
Statische Prüfung nach Eurocode 1 (DIN EN 1991-1-3 & -1-4)
➜ Berücksichtigung regionaler Wind- und Schneelasten, Dachneigung, GebäudeklasseVerwendung zertifizierter Montagesysteme
➜ z. B. geprüft durch DEKRA, TÜV, VdS – sichert Qualität und VersicherungsfähigkeitEinsatz von korrosionsbeständigen Materialien
➜ z. B. Edelstahl (V2A/V4A) oder eloxiertes Aluminium für dauerhaften HaltFachgerechte Montage nach Herstellerangaben und Normen
➜ Kompatibilität mit Dachtyp und Modulen sicherstellenWartung & Sichtprüfung
➜ Regelmäßige Kontrolle auf Materialermüdung, Rost, gelockerte VerbindungenBerücksichtigung der Landesbauordnung (LBO)
➜ Jedes Bundesland hat eigene Anforderungen – z. B. bei Brandschutz oder AbständenLückenlose Dokumentation
➜ inkl. Standsicherheitsnachweis, Prüfberichte, Fotos, Materiallisten
Relevante Normen
📏 Relevante Normen und Vorschriften zur Unterkonstruktion von PV-Anlagen
DIN EN 1991-1-3 & 1991-1-4 – Schneelasten & Windlasten nach Eurocode 1
DIN EN 1090 – Tragwerksausführung für Stahl- & Aluminiumbauteile
DIN 18014 – Erdung und Potentialausgleich
DGUV Regel 203-070 – Sicherheit auf Dächern mit PV-Anlagen
MLAR – Brandschutzanforderungen bei Leitungsdurchführungen

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