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MANGEL AN PV Anlagen

Modulmontage bei Photovoltaikanlagen – Fehlerfreie Installation für maximale Leistung und Sicherheit

Die Modulmontage ist eine der entscheidenden Phasen bei der Installation von Photovoltaikanlagen. Bereits kleine Montagefehler können schwerwiegende Auswirkungen haben – von Leistungsverlusten und Glasrissen bis hin zu elektrischen Kurzschlüssen und einem erhöhten Brand- und Sicherheitsrisiko.

Als spezialisierte Gutachter für Photovoltaik-Installationen, Versicherungsschäden und technische Mängel erleben wir immer wieder Schäden, die durch unsachgemäße Modulmontage verursacht wurden – oft mit erheblichen Folgekosten für Eigentümer, Installateure und Versicherer.

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Die Qualität der Modulmontage entscheidet maßgeblich über die Leistungsfähigkeit, Lebensdauer und Sicherheit einer Solaranlage. Ob zur Abnahme, im Schadensfall oder bei Verdacht auf unsachgemäße Installation – ein unabhängiges Gutachten schützt vor hohen Folgekosten und verhindert spätere Streitigkeiten mit Versicherungen oder Installationsfirmen.

Typische Fehlerquellen

⚠️ Typische Fehlerquellen bei der Montage von PV-Modulen

  • Montage unter Spannung: Falsch positionierte Module erzeugen      mechanische Spannungen im Glas ➜ Glasbruch,      Zellschäden, Leistungsverlust

  • Fehlerhafte Klemmung: Zu hoher oder zu niedriger Anpressdruck ➜     Risse, Modulverformung oder Verrutschen bei Windlast

  • Fehlende Abstandshalter oder ungleichmäßige Klemmpunkte ➜     ungleiche Lastverteilung, strukturelle Spannungen

  • Unsachgemäße Verkabelung: Knicke, fehlende Zugentlastung oder      UV-empfindliche Kabel ➜ Brandgefahr,      Kontaktprobleme

  • Nicht UV-beständige oder minderwertige Kabel ➜     Versprödung durch Sonneneinstrahlung, erhöhtes Brandrisiko

  • Korrosion an Kontaktstellen durch falsche Materialien oder fehlende      Schutzmaßnahmen

  • Unzureichende Erdung & Blitzschutz ➜     gefährliche Überspannungsschäden bei Gewittern

  • Fehlerhafte Befestigung ➜ Module lösen sich bei Windlast, riskante Bewegung der      Unterkonstruktion

  • Keine Temperaturkompensation ➜ Spannungen durch      Ausdehnung/Kontraktion bei Hitze oder Frost

Korrekte Umsetzung

✅ Best Practices für die fachgerechte PV-Modulmontage

  • Spannungsfreie Montage: Module dürfen nie „in Form gezogen“ werden – keine Spannung auf      dem Glas!

  • Klemmen aus korrosionsbeständigem Material (z. B. Edelstahl V2A/V4A), korrekt positioniert

  • Gleichmäßige Klemmkraft laut Herstellervorgaben – Klemmbereiche streng einhalten!

  • UV-beständige, zugentlastete Kabel verwenden; saubere Kabelführung, keine Knicke

  • Schutz gegen mechanische Belastung und Witterungseinflüsse – auch im      Kabelmanagement

  • Temperaturausgleich berücksichtigen: Module brauchen thermischen Bewegungsspielraum

  • Regelmäßige Kontrolle nach Installation: Sichtprüfung auf Risse, lockere Halterungen oder beschädigte Kontakte

  • Detaillierte Dokumentation jeder Montageeinheit: wichtig für Garantieansprüche & spätere Gutachten

Relevante Normen

📏 Relevante Normen und technische Richtlinien

  • VDE     0100-712: Sicherheitsanforderungen an elektrische PV-Anlagen

  • DIN      EN 1991-1-3 / 1-4: Schneelast- & Windlastberechnung für      PV-Modulflächen

  • DIN      VDE 0100-540 / 443 / 534: Erdung, Potentialausgleich, Überspannungsschutz

  • DIN      EN 62446-1: Prüf-, Inspektions- und Wartungsanforderungen an PV-Anlagen

  • MLAR      (Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie): Brandschutz bei Kabel- und      Leitungsdurchführungen

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